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“Gähn”, “Langweilig”, “Hab mich schon besser amüsiert” – können solche Twitter-Kurzkritiken Filme floppen lassen? Wissenschaftler haben nun vier Millionen Tweets durchforstet. Das Ergebnis: Social Media hat einen gewaltigen Einfluss auf den Erfolg von Kinofilmen. von Anatol Locker

Wenn die Lichter verlöschen, die Quasselstrippe in Reihe elf verstummt und der Vorspann endlich über die Leinwand flimmert: Das ist für Kinogänger ein magischer Moment. Wenn es dann aber nicht nur auf der Leinwand, sondern auch im Parkett leuchtet, geben Kinobesucher sehr wahrscheinlich gerade ihre Meinung über den Film per Smartphone kund. Die Nielsen-Studie “Kino Box Office” ist zum Schluss gekommen, dass 2011 in Deutschland 328.954 Social-Media-Beiträge zum Thema Kino verfasst wurden. Die Hälfte der Zuschauer kommentiert den Film, während er noch läuft. Die meisten Kurzkritiken sind in Foren zu finden, den Rest teilen sich Twitter, Blogs und Facebook.

Kritische Kommentare können Kinofilme killen
Diese Microblogging-Dienste…
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Die Formel für den Kassen-Erfolg
Wie Social Media und Kassenerfolg zusammenhängen, untersuchten die Wirtschaftswissenschaftler Thorsten Hennig-Thurau und Caroline Wiertz. Für die Studie “An Investigation of the Impact of Microblogging Word of Mouth on Consumers’ Early Adoption of New Products” werteten sie vier Millionen US-Tweets zum Thema Kino aus. 105 Filme starteten zu dieser Zeit in den USA, jeder Film kam im Schnitt auf 38.527 Tweets.
Die Schlussfolgerung der Wissenschaftler: Microblogging kann durchaus über das Wohl und Wehe eines Films entscheiden. “Twitter und ähnliche Dienste stellen eine neue Art von Mund-zu-Mund-Kommunikation dar, (…) die kombiniert ein großes Publikum erreichen können”, berichtet die Studie. Und weiter: Der “Twitter-Effekt ist durchaus eine Gefahr für bestehende Geschäftsmodelle”. Das lässt sich für Wirtschaftswissenschaftler sogar berechnen. …
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Author: Jonas

Jonas

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